Das Europäische Solidaritätskorps (ESK)

Dieses EU-Programm verhilft 18- bis 30-Jährigen

  • sich in Freiwilligen- und Beschäftigungsprojekten zu engagieren
  • einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten
  • wertvolle Lebens- und Berufserfahrung zu sammeln

„Es gibt viele junge und soziale denkende Menschen in Europa, die sich in die Gesellschaft einbringen und Solidarität zeigen wollen - und wir können für sie die Möglichkeiten schaffen, dies zu tun.“ Jean-Claude Juncker

Was ist das ESK?

Das Europäische Solidaritätskorps verhilft seit dem 1. Oktober 2018 jungen Menschen, an Freiwilligenprojekten oder Beschäftigungsprojekten in ihrem eigenen Land oder im Ausland teilzunehmen, die Gemeinschaften und Menschen in ganz Europa zugutekommen. Somit bringt das Europäische Solidaritätskorps Jugendliche und junge Erwachsene zusammen, um eine solidarische Gesellschaft aufzubauen und auf gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren.

Was bietet das Programm konkret?

Das Europäische Solidaritätskorps verhilft seit dem 1. Oktober 2018 jungen Menschen, an Freiwilligenprojekten oder Beschäftigungsprojekten in ihrem eigenen Land oder im Ausland teilzunehmen, die Gemeinschaften und Menschen in ganz Europa zugutekommen. Somit bringt das Europäische Solidaritätskorps Jugendliche und junge Erwachsene zusammen, um eine solidarische Gesellschaft aufzubauen und auf gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren.

Was bietet das Programm konkret?

  • Praktikum: Junge Menschen können für einen Zeitraum von zwei bis sechs Monaten ein Praktikum im In- oder Ausland absolvieren.
  • Job: Junge Menschen können für einen Zeitraum von zwei bis 12 Monaten einem Job im In- oder Ausland nachgehen.
  • Freiwilligenprojekte: Dabei können sich junge Menschen bis zu 12 Monaten individuell als Freiwillige engagieren.
  • Freiwilligenteams: In einer Gruppe von zehn bis 40 jungen Freiwilligen aus mindestens zwei Ländern können sich junge Menschen für einen Zeitraum von zwei Wochen bis zu zwei Monaten für einen guten Zweck einsetzen.
  • Solidaritätsprojekte: Diese lokalen Projekte setzen mindestens fünf Jugendliche von der Planung bis zum Abschluss um. Der Zeitrahmen beträgt zwei bis 12 Monate. Dabei kann die erbrachte Zeit, die in die Organisation der Aktivitäten fließt, flexibel gehandhabt werden.

Welche Kosten werden bei den verschiedenen Einsatzarten übernommen?

  • Bei den Freiwilligeneinsätzen werden in der Regel die Lebenshaltungskosten wie Kost, Logis und ein Taschengeld von bis zu 155 EUR pro Monat sowie Reisekosten und eine Versicherung abgedeckt.
  • Bei Arbeitsstellen wird ein Arbeitsvertrag geschlossen. Zudem wird eine Entlohnung festgelegt, die den geltenden nationalen Gesetzen, Vorschriften und Tarifverträgen des Landes, in dem die Tätigkeit ausgeübt wird, entspricht.
  • Praktikumseinsätze finden auf der Grundlage einer schriftlichen Vereinbarung statt. Die Aufnahmeorganisation vergütet diese.
  • Zusätzlich zur Entlohnung gibt es sowohl für Arbeitsstellen als auch für Praktikumseinsätze Reisekostenzuschüsse. Für benachteiligte junge Menschen ist vorgesehen, die Finanzmittel aufzustocken, um etwaige zusätzliche Ausgaben zu decken. Das Korps übernimmt zudem bestimmte Kosten, die den teilnehmenden Organisationen entstehen - beispielsweise als finanzielle Beteiligung an den Personalkosten oder an spezifischen Schulungen und Betreuungsmaßnahmen.

Wer darf teilnehmen und wie kann man sich anmelden?

Teilnehmen dürfen junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren. Um teilnehmen zu können, muss man sich über das European-Youth-Portal registrieren. Bei der Registrierung muss man Angaben zur Person machen und angeben, in welchem Land und Bereich man gerne tätig werden will.

Interessierte Organisationen, die über den Solidaritätskorps junge Menschen beschäftigen wollen, können sich ebenfalls für diese Initiative eintragen. Sie können die Datenbank nach geeigneten Projektmitarbeitern durchsuchen.

In der Deutschsprachigen Gemeinschaft verwaltet die Nationalagentur Jugendbüro VoG das Programm. Zusätzliche Infos gibt es in den weiterführenden Links.