Förderung von Mikroprojekten in der Großregion

Zweiter Aufruf von Mikroprojekten startet im Herbst

Der zweite Aufruf für Mikroprojekte wird vom 19. Oktober 2020 bis zum 27. November 2020 stattfinden.

Das Programm INTERREG V-A Großregion freut sich mitteilen zu können, dass ein zweiter Aufruf für Mikroprojekte im Herbst am 19. Oktober 2020 starten wird. Kleine Strukturen, mit wenig oder gar keiner Erfahrung in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die ein Mikroprojekt auf dem Gebiet der Großregion durchführen möchten, können ihren Antrag bis zum 27. November 2020 beim Gemeinsamen Sekretariat einreichen.

Ziel solcher kleinen, bürgernahen Projekte ist es, grenzüberschreitend die Begegnung und den Austausch zwischen Bürgern, Vereinen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen anzuregen. Durch die Förderung von bürgernahen Aktivitäten soll das grenzüberschreitende Bewusstsein geschärft, das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt und die Lebensqualität der Grenzbewohner verbessert werden.

Was ist ein Mikroprojekt?

Der maximale Förderbetrag aus dem Programm Interreg V A Großregion beträgt 25.000 Euro bei einem festen Fördersatz von 90 % der Gesamtkosten des Mikroprojekts.

Die Dauer eines Mikroprojektes beträgt maximal 18 Monate. Eine Verlängerung der im Antrag auf EFRE- Förderung „Mikroprojekte“ angegebenen Dauer der Mikroprojekte ist nicht zulässig.

Zone_programmation_Karte
Zone Programmation Karte

Die Mikroprojekte müssen auf dem Programmgebiet INTERREG V A Großregion durchgeführt werden und direkte Auswirkungen darauf haben, sowie von mindestens zwei Projektpartnern aus zwei verschiedenen Teilregionen durchgeführt werden. (siehe grünes Gebiet auf der Karte). 

Vier Arten von Maßnahmen werden gefördert: 

  • Workshops / Schulungen
  • Veranstaltungen
  • Bürgeraustausche
  • Herstellung von Medienangeboten

Die Mikroprojekte müssen sich thematisch an dem spezifischen Ziel 7 des Kooperationsprogramms "Grenzüberschreitende Aktionen von Bürgern für die Bürger in der Großregion aus den Bereichen  Sport, Kultur, Bildung, usw., die die soziale Inklusion fördern" ausrichten.

Beispiele für förderfähige Strukturen: Sport-, Kultur- und Jugendvereine, Schulen, Bürgerinitiativen, Kommunen, sozial- und solidarwirtschaftliche Organisationen, … Hochschulen und Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Zur Vorbereitung des Antrags ist es notwendig, dass potentielle Träger von Mikroprojekten, die an grenzüberschreitender Zusammenarbeit interessiert sind, sich an die Kontaktstelle im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft wenden. Detaillierte Informationen zum Programm Interreg V A Großregion finden Sie auf der dessen Internetseite.

Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen für den 2. Aufruf für Mikroprojekte derzeit in Vorbereitung sind und Ihnen zur Verfügung gestellt werden, sobald ihre Version fertiggestellt ist.