Programm INTERREG V-A Großregion

Mikroprojekte in der Großregion: Einreichfrist für Anträge steht nun fest

Der erste Aufruf für Mikroprojekte startet am Montag, den 23. März 2020 und endet am Donnerstag, den 11. Mai 2020, um 12.00 Uhr.

Sie sind eine kleine Struktur mit wenig oder gar keiner Erfahrung in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit? Sie möchten ein Mikroprojekt in der Großregion durchführen? Dann reichen Sie Ihren Antrag bis Donnerstag, den 11. Mai 2020, um 12.00 Uhr beim Gemeinsamen Sekretariat ein.

Diese kleinen, bürgernahen Projekte zielen darauf ab, grenzüberschreitend die Begegnung und den Austausch zwischen Bürgern, Vereinen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen anzuregen. Indem bürgernahe Aktivitäten gefördert werden, soll das grenzüberschreitende Bewusstsein geschärft, das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt und die Lebensqualität der Grenzbewohner verbessert werden.

Was ist ein Mikroprojekt?

Zone de programmation Interreg V-A Grande Region

Der maximale Förderbetrag aus dem Programm Interreg V A Großregion beträgt 25.000 Euro bei einem festen Fördersatz von 90 % der Gesamtkosten des Mikroprojekts.

Die Dauer eines Mikroprojektes beträgt maximal 18 Monate. Eine Verlängerung der im Antrag auf EFRE- Förderung „Mikroprojekte“ angegebenen Dauer der Mikroprojekte ist nicht zulässig.

Die Mikroprojekte müssen auf dem Programmgebiet INTERREG V A Großregion durchgeführt werden und direkte Auswirkungen darauf haben, sowie von mindestens zwei Projektpartnern aus zwei verschiedenen Teilregionen durchgeführt werden. (siehe grünes Gebiet auf der Karte)

Vier Arten von Maßnahmen werden gefördert:

  • Workshops / Schulungen
  • Veranstaltungen
  • Bürgeraustausche
  • Herstellung von Medienangeboten
Logo-Mikroprojekte

Die Mikroprojekte müssen sich thematisch an dem spezifischen Ziel 7 des Kooperationsprogramms "Grenzüberschreitende Aktionen von Bürgern für die Bürger in der Großregion aus den Bereichen Sport, Kultur, Bildung, usw., die die soziale Inklusion fördern" ausrichten.

Beispiele für förderfähige Strukturen: Sport-, Kultur- und Jugendvereine, Schulen, Bürgerinitiativen, Kommunen, sozial- und solidarwirtschaftliche Organisationen, … Hochschulen und Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Um Anträge vorzubereiten, sollten potentielle Träger von Mikroprojekten, die an grenzüberschreitender Zusammenarbeit interessiert sind, sich an die Kontaktstelle im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft wenden.

Alle Informationen zum Programm Interreg V A Großregion finden Sie auf dessen Internetseite.