Europäischer Sozialfond

Neues ESF-Projekt: "QUBUS Ostbelgien"

Am 1. Januar 2020 ist das Projekt "QUBUS Ostbelgien" der WFG gestartet und wird die kommenden zwei Jahre über den Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Das Angebot wird insbesondere für innovative Ostbelgier von großem Interesse sein.

Die Gründungsquoten in der Deutschsprachigen Gemeinschaft sind gering. Seit 2003 ist die Zahl der hiesigen Selbstständigen um 4% gesunken, während in anderen Teilen Belgiens der Gründungstrend jedoch enorm fortgeschritten ist (+26%).

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Angebote zur Beratung und Infrastruktur für Personen mit innovativen Unternehmensideen gibt es viele im benachbarten In- und Ausland, wie Lüttich oder Aachen. Dort stehen Ostbelgier jedoch oftmals vor sprachlichen oder rechtlichen Barrieren. Vor diesem Hintergrund hat sich herauskristallisiert, dass in Ostbelgien eine Anlaufstelle benötigt wird, die Hiesigen bei Fragen zur Gründung oder Weiterentwicklung eines Unternehmens beratend zur Seite steht.

Diesen Bedarf hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) erkannt und am 1. Januar 2020 das Projekt "QUBUS Ostbelgien" gestartet. Das Projekt wird über den Europäischen Sozialfonds (ESF) und die Deutschsprachigen Gemeinschaft kofinanziert, deren Ziel es ist, nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen.

QUBUS versteht sich folglich als ein sogenannter "Unternehmens-Inkubator" in Eupen, der ein Begleitprogramm für Existenzgründer, Start-Ups und Unternehmen aus ganz Ostbelgien sowie den angrenzenden Regionen anbieten möchte.

Innovative Ostbelgier können sich somit zeitnah auf das neue Angebote der WFG freuen.