24.1.2018

Der Europäische Sozialfonds (ESF) geht in die zweite Projektphase

11 neue ESF-Projekte in Ostbelgien genehmigt

Das ESF-Auswahlkomitee und die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft haben elf neue Projekte im Rahmen des Europäischen Sozialfonds genehmigt. Diese Projekte starten ab dem 1. Januar 2018 und haben eine Dauer von drei Jahren.

Die neuen Projekte richten sich an unterschiedliche Zielgruppen, haben aber immer die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt oder die Absicherung der Arbeitsstelle im Fokus.

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Es gibt Projekte, die sich an Langzeit-Arbeitslose richten und durch Teilqualifizierung in den Bereichen Holz, Metall, Gartenbau, Kreativwerkstatt, Horeca, Restauration von Möbeln und Haushaltsartikel, Bausektor, Büro sowie im Verkauf den Teilnehmerinnen und Teilnehmern helfen, wieder eine Beschäftigung zu finden. Ein anderes Projekt richtet sich spezifisch an Frauen, die eine Beschäftigung suchen. Auch für Personen mit einer Beeinträchtigung werden Hilfen angeboten, damit sie einer Beschäftigung nachgehen können. In einem weiteren Projekt werden Sprachkurse in Deutsch und Französisch angeboten, da dies eine Grundvoraussetzung ist, einen Job zu erlangen.

Die Projekte finden im Norden und im Süden Ostbelgiens statt. Partner sind das Arbeitsamt, die Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben, die Christliche Arbeiterjugend, dabei VoG, die Kulturelle Aktion und Präsenz sowie die Volkshochschule, die Frauenliga, die Beschützenden Werkstätten, die Zentren für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes und das Ministerium.

Neu ist auch, dass die Projekte nun durch vereinfachte Abrechnungen deutlich weniger Verwaltungsaufwand haben und sich noch besser um die Teilnehmer kümmern können.

Die bewilligten Projekte haben ein Gesamtvorlumen von rund 9.340.000 Euro, wovon die Europäische Union die eine Hälfte und die Deutschsprachige Gemeinschaft die andere Hälfte trägt.