Vorstellung des 1. Szenarios von fünf des Weißbuchs zur Zukunft Europas

Szenario 1: Weiter so wie bisher

Bei dem ersten Szenario des Weißbuches konzentriert sich die Europäische Union auf die Umsetzung ihrer positiven Reformagenda. Das Vereinigte Königreich von Großbritannien ist nicht Teil des Weißbuch.

Warum und wie?

In diesem ersten möglichen Szenario hält die EU an der aktuellen Situation fest und will somit ihr derzeitiges Reformagenda gemeinsam mit den 27 verbleibenden Mitgliedstaaten umsetzen.

Jedoch behält sich die EU eine gewisse Flexibilität, um potentielle neu auftretende Probleme und Konflikte zu bewältigen.

Bis 2025 bedeutet dies:

Der Schwerpunkt wird weiterhin auf Beschäftigung, Wachstum und Investitionen gelegt, indem die EU den Binnenmarkt stärkt. Verstärkt investiert wird in die digitale Infrastruktur sowie in die Verkehrs- und Energieinfrastruktur.

Der Euro wird weiterhin unterstützt und gestärkt, um das Wachstum in Europa zu verbessern.

Die Bekämpfung des Terrorismus wird auch zukünftig in diesem Szenario von der Bereitschaft zur Kooperation zwischen den verschiedenen Mitgliedstaaten der EU abhängen. Jedoch soll die Verteidigungszusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Industrie und gemeinsame Beschaffung vertieft werden.

Klimaschutz, Finanzstabilität und nachhaltige Entwicklung sollen im Rahmen dieses Szenarios auch aktiv von der EU unterstützt und gestärkt werden.

Pro und Kontra:

Dieses Szenario kann zu konkreten Ergebnissen und Erfolgen führen. Letztere sind jedoch, so wie aktuell der Fall, stark abhängig von dem politischen Willen der verschiedenen Mitgliedstaaten. Ist kein politischer Wille vorhanden, kann die Einheit der 27 Mitgliedstaaten gefährdet werden.

Positiv zu bewerten ist jedoch, dass Bürgerrechte und Unionsrecht in Kraft bleiben.

In Kürze stellen wir "Szenario 2: Schwerpunkt Binnenmarkt" vor.

Übersichtstabelle: Auswirkungen auf die Politik