Frist ist der 1. September um 12 Uhr

Europa für Bürgerinnen und Bürger: Projektaufruf

Projekte im Bereich Bürgerbegegnungen und Städtepartnerschaften können ihre Idee einreichen und Fördermittel beantragen.

"Europa für Bürgerinnen und Bürger", kurz EfBB, soll die 500 Millionen Einwohner der EU dazu animieren, sich stärker an der Gestaltung der Union zu beteiligen. Im Rahmen des Programms werden Projekte und Aktivitäten gefördert, die von Organisationen entwickelt werden und sich direkt an Bürgerinnen und Bürger richten. Dadurch wird das Bewusstsein einer gemeinsamen historischen Vergangenheit und gemeinsamer Werte ebenso gefördert wie ein Gefühl der Verantwortung dafür, in welche Richtung sich die Union weiterentwickelt.

Bürgerbegegnungen

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Mit dieser Maßnahme werden Projekte unterstützt, bei denen die unterschiedlichen Bürger aus Partnerstädten zusammenkommen, um gemeinsam an einem Thema zu arbeiten, das den Zielen des Programms entspricht. Die Bürger diskutieren konkrete Fragen, die auf der politischen Agenda der EU stehen. Damit soll die Bürgerbeteiligung am Entscheidungsprozess der Union gefördert und Möglichkeiten für gesellschaftliches Engagement und Freiwilligentätigkeit geschaffen werden. An einem Projekt müssen mindestens 25 eingeladene Personen teilnehmen (d.h. internationale Teilnehmer, die von den Partnern aus förderfähigen Ländern entsandt werden, die nicht das Gastland der Städtepartnerschaft sind).

Wer kann einen Antrag stellen?

Lokale Behörden (Städte, Gemeinden) und Partnerschaftsvereine sowie andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die

  • im Auftrag von Kommunen handeln und
  • ihren Sitz in einem der 28 EU-Mitgliedstaaten, Serbien oder Montenegro haben.

Es müssen mindestens Partner aus zwei förderfähigen Ländern teilnehmen.

Projekte zum Thema Bürgerbegegnungen können mit bis zu 25.000 € bezuschusst werden.

Städtepartnerschaften

In diesem Bereich werden Kommunen und Verbände gefördert, die langfristig und gemeinsam an einem Thema arbeiten möchten. Das Potenzial der Netzwerke, die durch die Verknüpfung mehrerer Städtepartnerschaften entstehen, sollte dazu genutzt werden, eine thematische und dauerhafte Zusammenarbeit zwischen Städten zu etablieren. Die EU-Kommission unterstützt den Aufbau derartiger Netzwerke, die die Voraussetzung für eine strukturierte, intensive und vielschichtige Zusammenarbeit sind.

Wer kann einen Antrag stellen?

  • Lokale Behörden (Städte, Gemeinden) oder deren Netzwerke,
  • andere lokale und regionale Verwaltungsebenen,
  • lokale Gemeindeverbände und
  • (zivilgesellschaftliche) Organisationen ohne Erwerbszweck in Vertretung lokaler Behörden.

Es müssen mindestens Partner aus vier förderfähigen Ländern teilnehmen.

Projekte zum Thema Städtepartnerschaften können mit bis zu 150.000 € bezuschusst werden.

Weitere Informationen zu dem Programm und den unterschiedlichen Förderbereichen finden Sie unter den Links.

Bei Fragen steht Ihnen Frau Elena Schommers als Ansprechpartnerin zur Verfügung.