Viel Volk am Tag der offenen EU-Institutionen in Brüssel

Fazit: Klares Zeichen für Europa!

Am 6. Mai öffneten die verschiedenen EU-Institution ihre Türen für alle Bürger. Zwei Busse, organisiert durch Europe Direct, fuhren mit Ostbelgiern beladen nach Brüssel.

Anlässlich des Europatages organisierte das Informationsbüro Europe Direct der Deutschsprachigen Gemeinschaft eine Busfahrt nach Brüssel. Rund 70 Ostbelgier nahmen die Gelegenheit wahr, um mehr über die EU und Brüssel zu erfahren. Sie fuhren kostenlos ab Eupen und Sankt Vith ins Brüsseler Europaviertel.

Gebäude wie das EU-Parlament, der Ausschuss der Regionen, die Europäische Kommission oder der Europäische Rat waren von 10.00 - 18.00 Uhr für alle zugänglich. Die Besucher nahmen an Führungen, Debatten, Konzerten und anderen Veranstaltungen teil.

Der Tag begann mit einem Treffen mit Europaabgeordneten Pascal Arimont, der sich den Fragen der Teilnehmern stellten.

Zudem bot sich die einmalige Chance für die Teilnehmer aus Ostbelgien, die 13. Etage der EU-Kommission zu besichtigen. Dort befindet sich der Sitzungssaal der Kommissare. Ein Kommissionsmitarbeiter gab ihnen Einblick in die Arbeit der EU-Kommission.

Europatag am 9. Mai

 

Er dient dem Gedenken daran, dass in Europa Frieden und Einheit herrschen. Es ist der Tag der historischen Schuman-Erklärung: Im Jahr 1950 hielt der französische Außenminister Robert Schuman an diesem Tag in Paris eine Rede, in der er seine Vision einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vorstellte – eine Zusammenarbeit, die Kriege zwischen den europäischen Nationen unvorstellbar machen würde.

 

Seine Idee war, eine überstaatliche europäische Institution zu schaffen, um die Kohle- und Stahlproduktion zusammenzulegen und zu verwalten. Knapp ein Jahr später wurde eine solche Institution eingerichtet. Robert Schumans Vorschlag gilt als Grundstein der heutigen Europäischen Union.