60 Jahre "Europäischer Sozialfonds", kurz ESF

Seit 60 Jahren unterstützt die EU die Beschäftigung von Menschen

Mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 1957 wurde der Grundstein für die heutige Europäische Union gelegt. Von Anfang an war der Europäische Sozialfonds ein fester Bestandteil dieses Zusammenschlusses.

In den frühen Jahren wurde der ESF geschaffen, um verloren gegangene Arbeitsplätze auszugleichen.

Logo_60Jahre_ESF

Etwa durch Beihilfen für Umschulungen konnten sich Arbeitnehmer den ständig weiterentwickelnden Produktionstechniken anpassen und ihren Job absichern. Für andere Menschen aus strukturschwachen Regionen wurden beispielsweise Anreize geschaffen, ihren Arbeitsplatz dort zu suchen, wo es vielmehr Jobs gab.

Über die Jahrzehnte entwickelte sich der ESF immer weiter. So rückten auch benachteiligte Menschen in den Fokus. Oder der Fonds bekämpfte verstärkt Jugendarbeitslosigkeit und Armut.

Heute kommen jedes Jahr Millionen Menschen in Europa in den Genuss einer Unterstützung durch den ESF.

Und in Ostbelgien?

Eigene Programme für den ESF gibt es in Ostbelgien seit 1992. Wir können also auch unser 25-jähriges Jubiläum feiern.

Jährlich profitieren etwa 1 500 Menschen vom ESF. Sei es:

  • als Beihilfe zu Umschulungsmaßnahmen
  • Beratung zur Selbstständigkeit
  • gezielte Förderung von Menschen mit Beeinträchtigung
  • durch berufliche Qualifizierungsmaßnahmen.

Über 60 Menschen begleiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und helfen ihnen, einen Job zu finden oder ihre aktuelle Beschäftigung abzusichern.

Kurzum: ESF - Investition in Menschen

Der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert aktuell 18 Projekte in Ostbelgien. Ziel aller Angebote ist es, arbeitslose Menschen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren oder bei Beschäftigten ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Im Mai 2017 wird ein neuer Projektaufruf gestartet, bei dem sich interessierte Einrichtungen bewerben können.