Transatlantisches Freihandelsabkommen

Aktueller Stand der TTIP-Verhandlungen zwischen EU und USA

Am 17. Januar wurde in Brüssel der aktuelle Stand über das Freihandel-Abkommen TTIP veröffentlicht. Seit 2013 diskutieren die EU und die USA über das Abkommen, nun wurden dessen Fortschritte vorgestellt.

EU Handelskommissarin Cecilia Malström und US Handelsbeauftragter Michael Froman gaben die Fortschritte des Handelsabkommen bekannt. Die Handelskommissarin äußerte sich zu dem Abkommen und nannte die Vorteile der Bürger, Gesellschaft und Unternehmen, die die EU mit TTIP erzielen möchte.

Die Kritik an den Verhandlungen hat sich in letzter Zeit deutlich vermehrt

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Dabei wachsen die Ängste der Gesellschaft an dem neuen Abkommen. Deshalb sollen die Verhandlungen in Zukunft transparenter behandelt werden. Schon zahlreiche Dokumente wurden veröffentlicht, um der Gesellschaft an der Entwicklung teilhaben zu lassen.

Ein Bericht gibt Einblick

In einem Bericht der EU und der USA werden die Fortschritte verdeutlicht, die Verbesserung des Marktzugangs für die Unternehmen. Auch werden die Vereinfachung technischer Vorschriften erläutert. Die Themen Umwelt, Arbeit und nachhaltige Entwicklung werden ebenfalls in diesem Bericht abgedeckt. Dies sind alles Themen bei denen eine Einigung besteht.

Jedoch wird auch über die Themen berichtet, bei denen noch eine Diskussion im Raum steht. Wie zum Beispiel die Erleichterung des Zugangs zu den öffentlichen Beschaffungsmärkten. Es muss für einen starken Investitionsschutz gesorgt werden, der das Recht der Regierung auf Regulierung schützt.

Wirtschaftliche und Strategische Faktoren der beiden größten Industrienationen sind nach wie vor Grund für das Freihandel-Abkommen TTIP. Bis Ende des Jahres sollen die wesentlichen Punkte des Abkommens geklärt sein.

Das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP ist ein geplantes Abkommen zwischen der Europäischen Union und den USA. Die Vertragsbedingungen werden seit 2013 ausgehandelt. Ziel des Abkommens ist, die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA zu erleichtern. Durch den Wegfall von Zöllen und anderen Handelsgrenzen soll es in beiden Wirtschaftsräumen mehr Arbeitsplätze und Wachstum geben.